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Informationen zur Toskana - Tipps über Land und Leute

Fakten zur Region Toskana

Die Toskana ist die westlich des Apenninrückens gelegene Region Mittelitaliens (einschließlich des Inselarchipels um Elba.) Die sanfte Hügel- und Berglandschaft der Toskana grenzt im Norden an die Emilia-Romagna, im Osten an die Marken und an Umbeien und im Süden an Latium mit der Hauptstadt Rom. Über 350 km erstreckt sich die Küste vom Ligurischen und zum Tyrrhenischen Meer.

Fläche 22992 km2 (rund 7,8% des italienischen Territoriums)
Einwohnerzahl: 3,75 Millionen (rund 6,5 % der italienischen Gesamtbevölkerung), untergliedert in neun Provinzen: Arezzo, Florenz, Grosseto, Livorno, Lucca, Massa-Carrara, Pisa, Pistoia und Siena.
Hauptstadt: Florenz
Rund zwei Drittel der Toskana sind Agrarland (ca. 25%) und Wald (ca. 40%),
Hauptflüsse: Arno (240 km), Ombrone (160 km), Serchio (103 km).
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Wirtschaft

Mit jährlich über 4 Millionen Besuchern ist die Toskana die bedeutendste Fremdenverkehrsregion Italiens; der Tourismussektor stellt eine der Haupteinnahmequellen der Region dar.

Die Toskana zählt zu den wichtigsten Agrarregionen Italiens und ist insbesondere für Wein, Oliven(öl), Speisepilze, Käseprodukte und Wurstspezialitäten berühmt.
Bedeutendes Zentrum der Textilherstellung ist Prato.
Florenz ist u. a. für Erzeugnisse der Handwerkskünste (Schmuck, Papier, Keramik, Leder- und Korbwaren) berühmt.
Zentren für Fischfang sind die Hafenstädte Livorno, Marina die Carrara, Piombino, Viareggio und Porto Santo Stefano.
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Weinbau und kulinarische Spezialitäten der Region

Die Toskana zählt zu den bedeutendsten Weinanbaugebieten Europas. Neben den Weißweinen der Vernaccia sind vor allem die Rotweine des Chianti, der Brunello di Montalcino oder der Vino Nobile di Montepulciano berühmt. Eine besondere Spezialität ist der süße Vino Santo, der als Aperitif oder Dessertwein genossen wird.

Spezialitäten der toskanischen Küche: Bistecca alla Florentina (am Knochen gegrilltes Rindersteak), Trippa alla Fiorentina (Kutteln in Tomatensauce), Pappardelle alle Lepre (Nudeln in Hasensauce), Ribollita (Kohlsuppe mit Bohnen und Gemüse), Risotto nero (Reis mit Meeresfrüchten), Stoccafisso alla Livornese (in Öl, Wein und Gemüse gedünsteter Stockfisch), Bruschette (geröstete Brotscheiben mit Knoblauch, Öl und Aufstrich), Salsicce (Würstchen), Pecorino (Schafskäse), Mozzarella di bufala (Büffelkäse), Cantucci (Mandelkekse).
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Klima und Reisezeit

Mediterranes Klima mit heißen, zumeist trockenen Sommern, dazu nicht selten aber auch regenreiche Winter.
Ideale Reisezeit: Frühsommer und Herbst; besonders zu empfehlen ist ein Besuch im Monat Mai, der zumeist sonnig aber nicht zu heiß ist; angenehme Temperaturen herrschen auch in den Monaten September und Oktober, in denen man aber auch auf Regen vorbereitet sein sollte.
Währen der Osterzeit sind vor allem die Städte von Touristen (und Pilgern) überlaufen.
In den Sommermonaten Juli und August kann es in den Städten - und insbesondere in Florenz - unerträglich heiß werden. Viele Einheimische fliehen in dieser Zeit ans Meer, zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Bars bleiben geschlossen, die touristischen Attraktionen sind allerdings von Besuchermassen umlagert.
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Anreise

Mit dem Auto: vom Norden über die gebührenpflichtige Autobahn via La Spezia oder Bologna entlang der Küstenverbindungen oder über die Zentralstrecke A1 (Mailand-Bologna-Rom) nach Florenz; die historischen Zentren zahlreicher Städte sind für den Autoverkehr gesperrt (zona blu).
Mit dem Zug: die wichtigste Hauptverbindung vom Norden führt nach Florenz, über Nebenstrecken sind von hier aus alle Regionen der Toskana zu erreichen.
Internationale Flughäfen: Aeroporto Amerigo Vespucci/Florenz und Aeroporto Galileo Galilei/Pisa. Fähren zu den toskanischen Inseln über die Häfen Livorno, Piombino und Porto Santo Stefano.

Florenz

Rund 20% der Kunstschätze weltweit liegen in Florenz. Dabei spielt die heutige Kunstmetropole von der Antike bis zum 12. Jahrhundert in der Welt keine besondere Rolle. Erst im13. Jahrhundert gelangte die Stadt am Arno durch Handel und Industrie, insbesondere durch die Tuchherstellung, zu wirtschaftlichem Erfolg. Der enorme Reichtum der geliebten wie gefürchteter Medici-Dynastie legte den Nährboden für die Renaissance - die Loslösung aus der mittelalterlichen Ordnung hin bis zur Rückbesinnung und Anknüpfung an das Gedankengut der griechisch-römischen Antike. Besonders Lorenzo, genannt der Prächtige, trieb Florenz zur kulturellen Blüte. Die Lilienstadt wurde zum Zentrum der Genies. Was aus der 300 jährigen Epoche der Medici zurückblieb, ist ein schier unerschöpflicher Reichtum an Kunstschätzen, literarischen Werken und architektonischen Glanzlichtern. Man denke nur an Michelangelos David, an Dantes göttliche Komödie oder an die mächtige Domkuppel des Filippo Brunelleschi.

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