Irland macht seinem Beinamen "die grüne Insel" alle Ehre. Saftig leuchtende Wiesen erstrecken sich manchmal bis zum Horizont, nur unterbrochen durch kleine, freundliche Dörfer oder alte, halb verfallene Abbys mit wildromantischen Friedhöfen, wo das keltische Erbe noch gegenwärtig ist. Überall auf der Insel findet man trutzige Burgen oder verspielte Herrenhäuser, wie beispielsweise das Muckross House bei Killarney, in dessen Garten im Mai und Juni meterhohe Rhododendren in vollster Blüte stehen. Unglaublich abwechslungsreich ist die Küste: kleine Sandstrände gibt es ebenso wie zerklüftete Steilküsten. Besonders bekannt sind die Cliffs of Moher, die 200 Meter tief senkrecht ins Meer abfallen. Im Shannon, dem größten Fluß der Insel, können mit etwas Glück Flußdelphine beobachtet werden. Die Region Connemara im Westen Irlands bietet eine unvergleichliche Moor- und Heidelandschaft. Im Connemara-Nationalpark gitb es noch einige wildlebende Connemara-Ponys. Das Wetter in Irland ist meistens besser als sein Ruf. Zwar regnet es oft, aber meist nur kurz, und schon nach wenigen Minuten lässt die Sonne die feuchte Landschaft wieder erstrahlen. Die Iren sind für ihre Gastfreundschaft bekannt und lassen mit ihrer Herzlichkeit den Besuch eines Restaurants oder einer kleinen Bar zum Erlebnis werden.
Anreise: Flug nach Dublin oder Cork, Mietwagen
Connemara