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Peloponnes, Golf von Korinth: Tipps und Sehenswürdigkeiten

Tipps zum Peloponnes

Der Peloponnes gilt als zentrale Region jeder klassischen Griechenlandreise - eine Reise durch unzählige verschiedene Landschaften, die je nach Jahreszeit ihr Gesicht verändern.
Eine nur 6,5 km breite Landenge, der Isthmus von Korinth, verbindet den Peloponnes mit dem griechischen Festland. Die Landenge wird durchschnitten von dem tief in den Fels geschlagenen Kanal von Korinth. Seit 2004 ist der Peloponnes auch ganz im Norden zwischen den Orten Rio und Andirrio über eine 2,2 km lange Brücke mit dem Festland verbunden. Die berühmten Finger des Peloponnes, endlose Strände und Steilküsten, die das Meer säumen, die abwechslungsreiche Landschaft mit Hügeln und Bergen, die Hochtäler und fruchtbaren Ebenen, unglaubliche Funde aus der Antike, die spannende Mythologie und griechische Tragödien machen den besonderen Reiz dieser Region aus.
Mit dem Peloponnes verbindet der Besucher so klangvolle und berühmte Namen wie Korinth, Mykene, Epidaurus, Sparta, Olympia u.v.a.m. Unsere Villen liegen im Osten und Westen des Peloponnes sowie im Norden am Golf von Korinth und bieten einen guten Ausgangspunkt, um sowohl einige der kulturellen Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden, als auch die schönen Strände zu genießen.
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Tipps zum Östlichen Peloponnes

Epidaurus
ist die bedeutendste Kultstätte für den Heilgott Asklepios in Griechenland. Seit 1988 gehört der berühmte Kurort der antiken Welt zum UNESCO-Weltkulturerbe. Eingebettet sind die Ruinen in einen alten Pinienwald, aus dem schlanke Zypressen aufragen. Das imposanteste Bauwerk von Epidaurus ist das große, gut erhaltene Theater, von dem aus der Besucher einen grandiosen Blick auf die Berglandschaft genießen kann. In den Sommermonaten finden in dem Theater Aufführungen antiker Tragödien und Komödien statt.

Nauplia
auf Neugriechisch Nafplio war die erste griechische Hauptstadt in der Neuzeit. Besonders sehenswert ist die Altstadt Nauplias, die auf einer Halbinsel liegt. In den marmorgepflasterten Gassen mit Tavernen, Museen und Kunsthandwerk-Geschäften herrscht ein reges Treiben. Über der Stadt thronen die beiden imposanten Festungen Akronauplia und Palamidi, die besichtigt werden können.
Didima
Faszinierend, aber auch ein wenig unheimlich muten die Dolinen von Didima an. Schon aus der Entfernung sieht der Besucher eine riesige Öffnung am verkarsteten Berghang. Was wie ein Krater erscheint, ist tatsächlich eine geologische Erscheinung - eine durch unterirdische Auswaschungen und Einbruch einer Karsthöhle entstandene so genannte Doline. Die Dolinen von Didima zählen mit einem Durchmesser von 100m und einer Tiefe von rund 50m zu den größten im Mittelmeerraum.

Mykene
Eine der großen Epochen der antiken griechischen Geschichte ist nach Mykene benannt - die mykenische Zeit, in der die erste Hochkultur auf europäischem Festland ihre Blüte erlebte. Am Rand der Ebene von Argos liegen die Ruinen der Burg von Mykene, in der einst mächtige Könige und Frauen wie Elektra residierten. Mit Mykene ist aber auch der Name Heinrich Schliemann verbunden, der hier in den Königsgräbern Kunstwerke aus purem Gold entdeckte. Zu sehen ist ein Teil seiner Ausgrabungen im Archäologischen Museum in Athen.
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Tipps zum Nördlichen Peloponnes

Das antike Korinth ist eine der schönsten antiken Stätten. Hier kann sich der Besucher das Leben in der Antike vorstellen. Korinth war neben Athen und Sparta eine der drei großen Städten Griechenlands - bis es von den Römern zerstört wurde. 100 Jahre später wurde Korinth von Julius Cäsar wieder aufgebaut. Apostel Paulus besuchte die Stadt Korinth wegen ihrer großen jüdischen Gemeinde. Die sehenswerte Burg von Akrokorinth erhebt sich auf einem steilen Felsen 3 km von Alt-Korinth entfernt.

Kanal von Korinth
Schon in der Antike hatten die Menschen den Traum von einem Kanal, der den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth verbindet. Kaiser Nero ließ schonmal anfangen, scheiterte aber wohl an der Schwierigkeit des Projekts. Die Landenge wurde von einer Rinne durchschnitten, die Felswände ragen bis zu 75 m hoch, der Kanal selbst ist nur knapp über 20 m breit. Im Jahr 1893 wurde der Kanal fertig gestellt. Damit wird den Schiffen die fast 400 km lange Fahrt rund um den Peloponnes erspart. Besucher, die auf dem Landweg den Peloponnes besuchen, müssen den Kanal auf einer der Straßen- oder Eisenbahnbrücken in bis zu 80 m Höhe überqueren.
Diakopto und Vuraikos-Schlucht
Von Diakofto aus führt eine Zahnradbahn durch die wildromantische Vouraikos-Schlucht mit rauschenden Wasserfällen hinauf zum Berg- und Wintersportstädtchen Kalavrita. Die Schlucht ist nicht durch Wege erschlossen, einzige Verbindung sind die Gleise der Schmalspurbahn. Die 22 km lange Fahrt dauert ca. 1 Stunde. Wanderfreunde können auch an der Mittelstation Mega Spileon aussteigen und von dort in rund 45 Minuten steil zum gleichnamigen Kloster aufsteigen.

Patras
ist die größte Stadt des Peloponnes und eine der wichtigsten Hafenstädte Griechenlands. Im Jahr 2006 war Patras Kulturhauptstadt Europas. Vor der Kulisse des Panachaikogebierges erstreckt sich die Stadt auf Hügeln über viele Kilometer entlang des Meeres. Östlich von Patras wurde im August 2004 die Charilaos-Trikoupis-Brücke eröffnet. Die über 2 km lange Schrägseilbrücke verbindet den Peloponnes mit dem griechischen Festland.

Kalogria
Rund 40 km westlich von Patras liegt Kalogria, eine der schönsten Küstenlandschaften des Peloponnes. Kilometerlange Sandstände werden gesäumt von Dünen, lichten Küstenwäldern und Sümpfen.

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Olympia
war das Heiligtum des obersten griechischen Gottes Zeus in der Nordwestlichen Provinz Elis. Bekannt ist Olympia vor allem für seine sportlichen Wettbewerbe. In der Antike war die Stadt Austragungsort der Olympischen Spiele. Sie waren von großer Bedeutung und dienten als politischen Forum, da das Volk und Vertreter aus der ganzen griechischen Welt zusammen kamen. Das antike Stadion wurde sogar 2004 für die Olympischen Spiele genutzt.

Museen von Olympia
Das Archäologische Museum zählt zu den herausragendsten Museen Griechenlands. Zu sehen sind einmalige historische Zeugnisse; eine besondere Sammlung von Artefakten, Bronzestatuen und Skulpturen aus dem Zeus-Heiligtum von Olympia. Als besonderer Schatz gelten die marmornen Figuren, die die Giebel des Zeustempel schmückten. In dem ursprünglichen Gebäude befindet sich heute das Museum der Olympischen Spiele, in dem Exponate rund um die Spiele ausgestellt sind.
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Tipps zum Südlichen Peloponnes

Mystras
Am steilen Berghang liegt die Ruinenstadt Mystras, einst wohlhabende Hauptstadt eines spätbyzantinischen Fürstentums. Goethe, der Griechenland selbst gar nicht bereiste, ließ sich von Mystra inspirieren: hier begegnet Faust der schönen Helena. Zu sehen sind die Burg- und Palastruinen der byzantinischen Fürsten; besonders gut erhalten geblieben sind die Kirchen und Klöster.

Mani
Die Halbinsel Mani mit ihren Dörfern und Kirchen zählt zu den eigenwilligsten Kulturlandschaften Griechenlands. Durch die besondere Topographie, geprägt vom fast 2500 m hohen Taygetos-Gebirge, war die Mani fast frei von stattlichen Eingriffen. Hier entwickelte sich ein besonderer Menschenschlag mit eigener Kulturform. Eindrucksvoll sind die Bergdörfer mit ihren typischen Wohn- und Wehrtürmen. In einigen von ihnen sind heute stimmungsvolle Hotels zu finden. Die Mani gilt auch als perfektes Wandergebiet: gut erschlossene und ausgeschilderte Wanderwege laden ein, die herrliche Landschaft zu Fuß zu erkunden.


Pirgos Diru
An der Bucht von Pirgos Diru, südlich von Areopolis gelegen, sind weitläufige Tropfsteinhöhlen fast auf Meereshöhe entdeckt worden. Über einen unterirdischen Fluss können Besucher die Vlychada-Höhle auf einer 30-minütigen Bootsfahrt besichtigen. In einem Museum sind jahrtausendealte Funde aus den Höhlen ausgestellt.

Vathia
Hauptsehenswürdigkeit der Mani ist das an der Südspitze der Halbinsel gelegene, noch sehr ursprüngliche Dorf Vathia. Dicht gedrängt auf einem Felsvorsprung stehen die Wohntürme des Dorfes, das von weitem wie eine Festung wirkt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte der Ort an Bedeutung verloren, so dass Ende der 70er Jahre nur elf Einwohner dort permanent wohnten. Mit Unterstützung der griechischen Tourismusbehörde wurden viele der alten Wohnhäuser zu Gästehäusern umfunktioniert.

Tipps zu Peloponnes Binnenland

Lousios-Schlucht
Zwischen den Ortschaften Dimitsana und Stemnitsa fließt der Fluss Lousios durch ein waldreiches Tal. Die 5 km lange Lousios-Schlucht, eine spektakuläre Klamm, ist über einen gut ausgebauten und populären Wanderweg erschlossen. Atemberaubend in die Felsmauern der Schlucht hineingebaut sind die beiden Klöster Prodromu und Philosophou - beide können besichtigt werden.

Strände des Peloponnes

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