Urlaub in einer Finca auf Menorca

 

Mallorca, wer kennt sie nicht, die beliebteste Ferieninsel der Deutschen. Doch wir wollten die charmante kleine Schwester kennenlernen – Menorca! Wir hatten uns für die Ferienvilla Alfurinet entschieden, die in absoluter Alleinlage inmitten einer intakten Natur gelegen ist und sich im Norden von Menorca befindet. Sie sollte uns für eine Woche Erholung pur bieten – und dies sei vorweggenommen, das tat sie auch. 

Ferienfinca Menorca

Und so machten wir uns im Juni auf den Weg zum Flughafen, es folgte das übliche und bekannte Prozedere – Einchecken, Passkontrolle, Boarding und dann endlich hob er ab, unser Ferienflieger Richtung Mahón, dem internationalen Flughafen in der Hauptstadt von Menorca. Nach ca. 2 Stunden Flugzeit landeten wir auf der schönsten Inseln Spaniens und der nördlichsten Insel der Balearen. Auch hier lief wieder alles nach Plan. Wir konnten schnell unser Gepäck in Empfang nehmen und auf ging es zur Mietwagenstation. Den Mietwagen hatten wir schon vorab bei Sunny Cars reserviert, so dass auch hier alles sehr zügig und reibungslos funktionierte. Die Fahrt vom Flughafen Mahón in unsere Ferienvilla dauerte etwas mehr als eine halbe Stunde für knapp 35 km.  Glücklicherweise bekamen wir einen Golf Cabrio als kostenloses Upgrade und das war das optimale Auto, denn ohne Hektik, wenig Verkehr, viel Natur, Wind im Haar und stets das türkis schimmernde Meer im Blick, fühlten wir uns schon nach so kurzer Zeit auf Menorca richtig entspannt und erholt. Somit nutzen wir auch gleich die Gelegenheit, auf dem Weg in unsere Ferienvilla die notwendigsten Lebensmittel und Köstlichkeiten einzukaufen – Kaffee, Milch, Wein, Schinken, Käse, Brot, so dass wir den ersten Abend in unserem Urlaubsdomizil auf der wunderschönen Terrasse bei einem herrlichen Sonnenuntergang und dem menorquinischen Wein ausgiebig genießen konnten.  

Poolvilla auf Menorca
Unsere luxuriöse Ferienvilla Alfurinet besticht nicht nur durch die absolute Alleinlage in einer hügeligen Waldlandschaft, umgeben von einem sehr gepflegten und über 20.000 qm großem Grundstück, sondern auch durch die stilvolle, hochwertige und sehr geschmackvolle Inneneinrichtung. Man merkt sofort, dass die Gastgeber mit viel Liebe zum Detail ihren Gästen ein wirkliches Zuhause auf Zeit bieten möchten. Die Finca bietet Platz für 10 Personen und jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad – also optimal, wenn man mit Kindern oder auch mit Freunden die Ferien auf Menorca verbringen möchte. Die top ausgestattete Küche (inkl. einer Espresso-Maschine) erlaubte es uns schon vor dem ausgedehnten Frühstück einen schnell zubereiteten Kaffee auf der Terrasse einzunehmen und das beim Anblick der aufgehenden Sonne…. Was für ein Urlaubsgefühl!  Im Service der Ferienvilla ist an den Wochentagen eine tägliche, drei-stündige Zugehfrau (für uns war sie eine „Haushaltsperle“) inbegriffen. Fernandez, so heißt unsere „Perle“, begrüßte uns sehr herzlich und erfüllte uns von nun an eine Woche unsere Wünsche – und dies tat sie mit Hingabe. Also ich hätte mich an diesen liebevollen und hervorragenden Service glatt für immer gewöhnen können! Nachdem Fernandez uns alles gezeigt und erklärt hatte, machten wir uns – voller Vorfreude auf den Weg, Menorca zu entdecken.   

Hafen auf Menorca

Unser erstes Ziel war die Hauptstadt Menorcas – Mahón, die von den Einheimischen liebevoll Maó genannt wird, und dies ist auch der offizielle katalanische Name. Maó mit dem historischen Zentrum, den engen Gassen und zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten lässt keine Wünsche offen. Nach einem ausgiebigen Stadtrundgang sowie dem Besuch der Kirche Iglesia Santa Maria mit der sehr eindrucksvollen Orgel erlaubten wir uns eine kleine Rast in einem Café, umringt von den beeindruckenden Jugendstilpaläste, die noch aus der Zeit der Engländer stammen.  Apropos Engländer, sie brachten den Gin mit nach Menorca, und auch für uns war es ein Muss, die berühmte Destillerie Xoriguer, die ihren Sitz im Hafen von Mahón hat, zu besichtigen. 

Wir durften anschließend das Nationalgetränk Menorcas in drei Variationen testen: Einmal pur, dann mit Soda verdünnt und einer Zitronenschale versehen mit dem Namen Peloffa und dem Longdrink, der mit Limonade gemischt wird und Pomada genannt wird. 

Unsere nächste Erholungspause sollte dann nach der Gin-Verkostung ein Restaurant am entzückenden Naturhafen Menorcas sein, der übrigens der zweitgrößte weltweit und der größte im Mittelmeerraum ist. Hier suchten wir uns ein gemütliches Plätzchen in einem Fischlokal direkt am Meer und beobachteten das rege Treiben der unterschiedlichsten Schiffe und Yachten. Wir hätten hier noch Stunden verweilen und diese einmalige Stimmung genießen können….

Leuchtturm auf Menorca

Der heutige Tag versprach ein sonniger und warmer zu werden, und so machten wir uns mit Strandmatte und allen Badeutensilien auf zu einem der vielen bezaubernden Strände im Südwesten Menorcas – nach Cala Turqueta. Die Fahrt im Cabrio ließ uns gleich wieder ein unbeschreibliches Urlaubsgefühl und Lebensfreude pur spüren und das wurde komplettiert durch diesen fantastischen Blick auf den langen, fast menschenleeren feinsandigen Strand mit dem glasklaren Wasser. Wir verweilten hier einige Zeit und machten uns anschließend auf nach Cala ‚N Brut.  Diese Bucht, so berichteten uns Einheimische, sei etwas ganz Besonderes, denn hier gibt es anstatt Sand- einen Steinstrand und die Bucht erinnert an einen Fjord – einfach unbeschreiblich! Ja, diesen Eindruck können wir nur bestätigen. 

Fernandez (unsere „Haushaltsperle“) hatte uns noch eine Empfehlung für den Abend gegeben – ein Abendessen am Leuchtturm von Cap d’Artrutx. In dem ehemaligen Wärterhaus befindet sich ein beliebtes Restaurant, von dem man den wunderschönen Sonnenuntergang bestens beobachten kann und in der Ferne sieht man die Lichter von Mallorca…. Was will man mehr?      

Auf unseren Cabrio-Fahrten rund um die Insel, die mit 50 Kilometern Länge und 17 Kilometern Breite sehr überschaubar ist, habe ich mich oft gefragt, ob ich nicht doch in der Karibik bin oder wirklich auf Menorca? Die südliche Region Menorcas, die mit den traumhaft weißen Stränden, den einsamen Buchten und dem azurblau glitzernden Meer dem karibischen Feeling durchaus standhalten kann, und dann, als Kontrast, die felsige Küstenlandschaft im Norden der Insel. Menorca steht zu 50 % unter Naturschutz, und so wurde uns schnell klar, warum diese faszinierende Insel vom Massentourismus und vielen Bettenburgen verschont geblieben ist.  

Weg zum Strand auf Menorca

Den heutigen Vormittag verbrachten wir zunächst an unserem hauseigenen Pool, bevor wir gegen Nachmittag in den wohl schönsten Ort von Menorca und ehemaligen Hauptstadt nach Ciutadella fuhren. Die Altstadt, die gegen Nachmittag wieder so richtig lebendig wird, ist mit den engen Gassen und romantischen Arkadengängen voll von Souvenirshops und typischem Handwerksläden wie Schmuck und Schuhe. Und da kann keine Frau widerstehen, denn hier wird nicht nur für den Tourismus, sondern auch für die bekanntesten Modehauptstädten der Welt produziert. Mit neuen Schuhen und vielen Eindrücken sicherten wir uns einen optimalen Platz in einer Tapas Bar und genossen das mediterrane Flair dieses Ortes.   

Am nächsten Tag wollten wir sportlich aktiv sein, und so fuhren wir zum einzigen Golfplatz auf Menorca, nach Son Parc. Dieser liegt ca. eine halbe Stunde Autofahrt von unserer Ferienvilla entfernt. Wir hatten uns die Ausrüstung ausgeliehen und schon ging es auf die Runde. Der 18-Loch Golfplatz ist wunderbar in die Natur eingebettet und ideal für uns Hobbygolfer.  Nach einem „schönen Spiel“ ging es im Anschluss an den malerischen Sandstrand von Son Parc, der von Dünen umgeben ist. Was für ein herrlicher, sportlicher Urlaubstag auf Menorca, der mit einheimischen Köstlichkeiten auf der eigenen Terrasse wieder viel zu früh zu Ende ging. 

cala_mitjaneta_menorca

Überhaupt verging diese Woche in unserer Ferienvilla auf den Balearen wie im Flug. Ich bin sicher, dass wir diese unbeschwerte Zeit so schnell nicht vergessen werden und sicherlich bald mal wieder eine Auszeit auf dieser zauberhaften Insel, die man in zwei Flugstunden von München aus erreichen kann, verbringen werden.  

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