Reisesommer 2021 – worauf sollte bei der Reiseplanung geachtet werden?

Das Reisen wird auch im Sommer 2021 von einigen Unsicherheiten geprägt sein. Mit etwas Flexibilität und einer sorgfältigen Reiseplanung dürften die Sommerferien dennoch kein Problem werden. 

Urlaubsplanung mit Flexibilität und Spontanität

Die meisten Reisenden haben sich inzwischen an die seit einem Jahr geltenden Beschränkungen oder Einreiseverbote gewöhnt und gelernt, worauf bei der Planung einer Reise geachtet werden sollte. Grundsätzlich ist jeder Urlauber dafür verantwortlich, sich über die im Urlaubsland geltenden Einreisebestimmungen zu informieren. Bestimmte Maßnahmen und spontane Änderungen bei den Einreisevorschriften können die Reisepläne jedoch schnell durchkreuzen. In diesem Jahr wird wohl eher spontan über das Ferienziel entschieden. Es ist daher davon auszugehen, dass Reisearten wie der Last Minute Urlaub wieder an Bedeutung gewinnen. Zu den Vorteilen, die mit Last Minute Ferien in Verbindung gebracht werden, gehört vor allem die Flexibilität. So muss man sich bei dieser Reiseform nicht schon Monate im Voraus auf ein Reiseziel festlegen. Wer kurzfristig verreisen möchte oder nicht an bestimmte Termine gebunden ist, kann günstige Last Minute Reisen online buchen. Bei führenden Reisebörsen besteht meist die Möglichkeit, mithilfe eines Reise-Preisvergleichssystems verschiedene Optionen miteinander zu vergleichen. Wer günstige Last Minute Reisen online buchen möchte, sollte allerdings darauf achten, dass alle notwendigen Angaben über Reiseziele, Ferienorte sowie über Lage und Ausstattung von Unterkünften vorhanden sind. Zu den beliebtesten Urlaubsländern in Europa gehören Italien, Griechenland

 

 

Dorfszene auf der Insel Tinos

St-Tropezund Frankreich. 

Ländliche Gegenden entdecken oder Erholung am Strand?

Die norditalienische Region Emilia-Romagna ist einerseits für ihre populären Ferienorte wie Rimini, Riccione und Cattolica bekannt. Andererseits besitzt die Provinz, die sich vom Fluss Po im Norden bis zu den Apenninen im Süden erstreckt, auch ländliche Gegenden mit ruralem Charme sowie mittelalterliche Städte und eine reichhaltige Gastronomie. Bei Wanderungen durch einen der vielen Naturparks kann man die verschiedenen Landschaften, Berge und Seen auf eigene Faust erkunden. In der Universitätsstadt Parma lässt sich die italienische Kultur entdecken. Die Stadt Parma ist vor allem für ihre gastronomischen Spezialitäten wie den Parmaschinken und den Parmesankäse berühmt. Im Stadtzentrum befinden sich viele Sehenswürdigkeiten und historische Gebäude wie der mit prächtigen Fresken gestaltete Dom von Parma sowie das Baptisterium aus rosafarbenem Marmor.

Teatro Verdi in Buseto
Teatro Verdi in Buseto

Das Teatro Regio, ein Opernhaus aus dem 19. Jahrhundert, ist bekannt für seine musikalischen Darbietungen. Dort finden regelmäßig Klassikkonzerte statt. Das milde Mittelmeerklima hat dazu beitragen, dass auch der Süden Frankreichs mittlerweile eines der beliebtesten Reiseziele Europas ist. Mit etwa 3.000 Sonnenstunden pro Jahr ist die Provence die sonnigste und wärmste Gegend Frankreichs. Das Klima im Süden des Landes wird hauptsächlich durch Winde wie den Mistral beeinflusst. Als beste Reisezeiten für Südfrankreich gelten daher das Frühjahr und der Herbst. In diesen Monaten kann mit angenehmen Temperaturen gerechnet werden, während es im Hochsommer oft heiß und schwül ist. Die warmen Sommermonate sind deshalb eher zum Sonnenbaden und Schwimmen an einem der schönen Sandstrände der Provence geeignet. Wer Südfrankreich abseits des Mainstreams möchte, sollte die quirligen Badeorte verlassen und sich in die kleinen Dörfer und Städte des Hinterlands begeben. Beim Urlaub in Südfrankreich trifft man überall auf die Spuren der Römer. Historische Sehenswürdigkeiten sind auch in der Altstadt von Avignon zu sehen. Im historischen Stadtzentrum befindet sich beispielsweise der mittelalterliche Papstpalast. Bekannte Ferienorte liegen im Westen der Côte d’Azur. Im Ferienort Cassis kann man an geschützten Buchten baden. Nur eine kurze Wanderung entfernt liegen einige in Kalkstein eingeschnittene Buchten, die Calanques, die nur zu Fuß oder per Schiff erreichbar sind. Zu den schönsten Orten der Côte d’Azur gehört das Städtchen Bandol. Die Strandpromenade des in einer Bucht am Mittelmeer gelegenen Badeorts ist von Palmen umsäumt. Die Kleinstadt ist für ihren Weinbau und ihren Bandol-Rouge-Wein bekannt. Der grüne Charakter Bandols ist bei einem Stadtbummel durch die vielen Parkanlagen und Alleen ersichtlich. 

Einsame Insel oder quirliger Badeort

In Griechenland gibt es circa 120 bewohnte Inseln. Eine von ihnen ist Patmos, die auch als Paradies in der Ägäis gilt. Geografisch gehört die kleine Insel zu den südlichen Sporaden, während sie politisch zur Inselgruppe des Dodekanes gezählt wird. Mit einer Gesamtfläche von nur 35 Quadratkilometern ist die Insel eine wahre Schatztruhe. Auf Patmos wohnen etwa 3.000 Einwohner und bisher gelang es der Insel, sich einen sanften Tourismus zu bewahren. Lediglich in den beiden Hochsommermonaten Juli und August wird es aufgrund zahlreicher Kreuzfahrt-Touristen etwas voller. Im Frühling und Herbst herrscht an den Stränden und in der kleinen Inselhauptstadt Patmos-Stadt hingegen himmlische Ruhe. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Patmos, die in Griechenland als „heilige Insel“ bezeichnet wird, gehören Kapellen, Kirchen und Klöster. Das bedeutendste Kloster auf Patmos ist das Johanneskloster, welches gleichzeitig eine der sieben wichtigsten Pilgerstätten Europas ist.

Fischer in der Grikos Bucht

So soll der Apostel Johannes einst in der Nähe des Bergdorfes Chora eine Vision erhalten haben, die ihn zur Niederschrift der Apokalypse bewegte. Inzwischen ist die Insel Patmos nicht nur ein Mekka für Gläubige. Mit ihrer wilden Natur, ihren reizvollen Sandstränden, romantischen Altstadtgassen und gemütlichen Tavernen gehört das Eiland zu den schönsten Inseln des Dodekanes. Unabhängig davon, wohin die Reise geht, sollte man sich auch über die Gepflogenheiten des Urlaubslandes informieren. Der weise Spruch: Andere Länder, andere Sitten hat immer noch Gültigkeit. So müssen in manchen Ländern beim Fotografieren oder Sonnenbaden bestimmte Regeln beachtet werden. Um peinliche Momente zu vermeiden, sollte man sich daher vor Urlaubsbeginn über die Umgangsformen am Reiseziel schlaumachen. Wer die Regeln vor Ort kennt, findet auch leichter Kontakt zu den Einheimischen.

Panoramaterrasse mit Blick auf Capriim Cafenion

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