Die Oberitalienischen Seen gehören zu den schönsten Gegenden Italiens und bilden eine beeindruckende Kulisse am südlichen Rand der Alpen. Zu Ihnen gehören der Gardasee, der Lago Maggiore, der Comer See sowie der Orta- und der Iseosee. Mit knapp 370 km ist der Gardasee der größte See Italiens. Durch seine günstigen Windverhältnisse ist der nördliche Teil ein beliebtes Ziel für Surfer, außerdem eignet sich die Gegend für Mountainbiker, Wanderer, Freeclimber und Paraglider. Nach Süden hin verbreitert sich der Gardasee und die Berge gehen in eine sanfte Hügellandschaft über. Die Landschaft am Comer See ist ebenfalls atemberaubend. Der von majestätischer Alpenkulisse dominierte See war bereits zu römischer Zeit ein viel befahrener Handelsweg. Reiche Kaufleute erbauten an den Ufern des Comer Sees prunkvolle Villen und Gärten mit üppig mediterranem Pflanzenwuchs. Der 65 km lange Lago Maggiore bietet ein zauberhaftes, vielfältiges Panorama. Besonders malerisch sind die in der Mitte des Sees gelegenen Borromäischen Inseln.